JUDITH SAUPPER

No Place like Home

Bei der Installation No Place like Home  sind Innenaufnahmen von privaten Räumen zeichnerisch festgehalten, die in Papierform auf Fischernetzen appliziert sind. Die  Installation verweist  auf die aktuelle Flüchtlingswelle und damit auf jene Menschen, die versuchen, über das Mittelmeer Europa zu erreichen (Im Jahr 2013 waren es 43.000 Flüchtlinge, im Jahr 2015 waren es über eine Million).  Bei der Darstellung der Interieurs gehen fließend Wunschvorstellungen von einem glücklichen Leben in Europa in Erinnerungen an die alte Heimat, die zurückgelassen wurde, über. Die Netze werden zum Sinnbild des Trennenden zwischen den Welten, das dazugehörige Papp-Kartonhaus bezieht sich auf die traurige Realität dessen, was die Ankömmlinge bar jeder Hoffnung zumeist erwartet.

No Place like Home,

2014, Rauminstalltion mit 100 Tuschezeichnungen an Fischernetzen, Papphütte, Grösse variabel 

 

 

No Place like Home,

2014, Rauminstalltion mit 100 Tuschezeichnungen an Fischernetzen, Papphütte, Grösse variabel  

No Place like Home,

2014, Rauminstalltion mit 100 Tuschezeichnungen an Fischernetzen, Papphütte, Grösse variabel