JUDITH SAUPPER

Das Haus meiner Träume

Das Haus meiner Träume ist eine Ansammlung von Räumen, die Wünsche, Träume und Albträume in eine visuelle, dreidimensionale Form übersetzen: Treppen ohne Geländer, mäandernde Grundrisse, Sackgassen. Es ist ein Ausschnitt eines Komplexes, der immer erweiterbar bleibt. Die 18 Räume: Bibliothek: Wie wenn ein Zimmer aus einem Traum auf einer Reise einmal genau das Zimmer ist, in das man nach Hause kommt und einzieht (Inger Christensen), Hallenbad: Bad der Unschuld, Villa: Adventive Räumlichkeiten, Archiv: Archiv der Entscheidungen, Schlafzimmer: Für Träume, aus denen nichts wurde, Kraftwerk: Um den Stand der Dinge beizubehalten, Eckzimmer: Raum fürs Vergessen, Atelier: Wahrheiten & Verflixungen, Theaterlogen: Wo das Unsichtbare erscheinen kann, Schaukelzimmer: In die Wiege der Luft gesetzt, Wartesaal: Wartesaal für den entscheidenden Augenblick, Eingangsbereich: Entscheidungsschwierigkeiten? Tempel: Mit Klagen und Stöhnen werde ich die Götter nie versöhnen! Innenhof , Überwachungsraum: Zur eigenen Sicherheit, Turnsaal: Gesellschaftskörper, L‘hôtel du refuge, Aggregathäuschen

Das Haus meiner Träume,

2011, Objekt mit Texten, verschiedene Materialien, 208 x 106 x 98 cm